Luzerner Spielleute

M......
Das schot-
tische Stück

17. Oktober – 8. November 2025

M…… (ODER: PSST!)

Theaterleute sind abergläubische Menschen und das schon seit sehr langer Zeit, wie Frank Günther, der Shakespeares Gesamtwerk auf Deutsch übersetzt hat, in seinem Text «aus der Übersetzerwerkstatt» schreibt:

«… Der Hexenfluch, der über diesem Text hängt, wird jeden das Schicksal herausfordernden Mimen, der vor dem Premierenabend das Wort «M…» in den Mund nimmt, mit dem vollen Zorn der Theatergötter treffen; und dann hat dieser Unvorsichtige Grauenvolles von der Hexen Fluch zu gewärtigen: Grässliche Unglücksfälle und Katastrophen sind so unausweichlich wie das Amen in der Kirche, Arm-, Bein- und Genickbrüche sind an der Tagesordnung und Fehlgeburten, Stimmbandlähmungen und Grippe-Epidemien eine Selbstverständlichkeit. Um also der Hexen Fluchmagie zu entgehen, hat man im englischen Theater eine Sprachregelung getroffen in Form eines klassischen Abwehrzaubers: das besagte Shakespeare-Stück, das mit «M…» beginnt, heisst dort nur mehr «das schottische Stück».

Aber keine Sorge, die Luzerner Spielleute, deren Wurzeln bis in Shakespeares Zeiten reichen, respektieren natürlich die Theatertraditionen. Schauspielende, Zuschauerinnen und Geldgeber sind sicher, wir sprechen das M-Wort Macbeth nicht aus.

     … ups!

THEATER ENTSTEHT IM KOPF!

Vor über 400 Jahren geschrieben: Macbeth erzählt die Geschichte eines Despoten, eine Geschichte von Macht und Machtmissbrauch, von Gier und Verrat, von Schuld und Unschuld, von Wahn und Wahnsinn, eine Geschichte, die man so ähnlich fast täglich in den Zeitungen lesen kann.

Shakespeares Tragödie zeigt, wie Ehrgeiz zu Gewalt, Gewalt zu Schuld und Schuld zu Wahnsinn wird – und ist so aktuell wie vor 400 Jahren. Macbeth ist kein Historiendrama.
Es ist ein Spiegel. Wer hineinschaut, sieht vielleicht mehr, als ihm lieb ist.

Wir zeigt Macbeth in der Mundartfassung von Simon Ledermann.

 

Medien

luzerner ZeitungYvonne Imbach, 18.10.2025
Aufstieg und Fall eines machthungrigen Diktators
Die Spielleute Luzern interpretieren eine Shakespeare-Tragödie in bester Spiellaune. Die Aktualität ist frappierend.
«Macbeth» – oder wie die Luzerner Spielleute es nennen «M...... oder das schottische Stück» ist kein leichtes Stück, aber wird zu einem intensiven Theatererlebnis. Einen Klassiker von Shakespeare anschauen gehen? Ja, unbedingt!
Luzerner Zeitungvom 16.10.2025
Es ist ein beinahe schon exemplarisch zeitloser Stoff: William Shakespeares «Macbeth». Die Aktualität und Brisanz, mit Blick auf die weltpolitische Lage und vor allem auf den derzeitigen Präsidenten im Weissen Haus, ist atemberaubend.
Arttv.ch10.10.2025
Macbeth! Seit über 400 Jahren fasziniert Macbeth mit seiner düsteren Geschichte über Macht, Gier, Verrat und Wahnsinn. Was einst in Schottland begann, klingt heute in jeder Schlagzeile nach. Die Luzerner Spielleute befreien Macbeth vom Mittelalter-Klischee: kein Blut, kein Nebel, keine Rüstung. Stattdessen eine klare, konzentrierte Atmosphäre, die Raum schafft für das Wesentliche – den Text, das Spiel und die Gedanken.
BRANDER LIVE.20.10.2025
ganz schön mutig: shakespeare mit laien, grosse tragödie in kleinem rahmen. mit minimalsten mitteln – kaum requisiten, viel bewegung – gelingen reto ambauen (regie), bernadette meier (ausstattung), bruno gisler (lichtdesign) und christov rolla (musik) faszinierende effekte, sie entfachen mit dem hochmotivierten 15köpfigen ensemble optisch und akustisch einen packenden rausch. shakespeare-tragödie mit laien geht also und wird hier zum eindrücklichen theatererlebnis. ganz schön mutig. mut muss sein. mut tut gut.

Kreatives Kernteam & künstlerische Leitung

Reto Ambauen

Regie

Bene MEIER

Bühne / Kostüme

Christov rolla

Musik

Ensemble: M…… – Das schottische Stück

Olivia Amrein

Antonia Bucher

Luard Bunjakaj

Katja Christen

Jeanpi Flückiger

Renate Förster

Corinne Huwyler

Donat Isufi

Dinah Knuchel

Norbert Metzler

Annika Nielsen

Urban Riechsteiner

Karin Schmid

Guido Widmer

Heidi Zutter

Team

Regie: Reto Ambauen
Bühne/Kostüme: Bernadette Meier
Musik: Christov Rolla
Lichtdesign: Bruno Gisler
Bühnenbau: Bäni Brun/Qurt Schöpfer
Fotografie: Pius Amrein
Grafik: Leonie Felber
Regieassistenz: Dinah Knuchel
Maske/Frisuren: Hanni Nevergelt
Hexenstöcke: Martin Finsterle
Waffen: Barbara Gilgen
Produktionsleitung: Astrid Bättig, Ruth Egli,
JeanPierre Flückiger, Alban Fischer, Gabi Kurer,
Norbert Metzler, Markus Ochsenbein

Bruno Gisler

Bäni Brun

Qurt Schöpfer

Pius Amrein

Astrid Bättig

Ruth Egli

Alban Fischer

Gabi Kurer

Markus Ochsenbein

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Der Flyer bietet dir alle wichtigen Informationen in Kurzform: Link zum Flyer.

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